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Initiative Demenz Partner

Demenz: So kann der LEH Betroffenen helfen

von Ulrike Sanz Grossón

Dienstag, 02. September 2025

Ein älterer Kunde steht minutenlang vor dem Zahnpastaregal und dreht unentschlossen eine Tube in den Händen. Eine Seniorin legt gleich vier Brote in den Einkaufswagen. Wer genau hinschaut, kann viele der Anzeichen sehen, die auf eine Demenz hinweisen und betroffenen Kunden den Einkauf erleichtern.

Mehr als 1,8 Millionen Menschen hierzulande leiden nach Zahlen der Deutschen Alzheimer Gesellschaft unter einer Demenz. Und aufgrund der demographischen Entwicklung werden es in den kommenden Jahren noch mehr werden. Auch für den Handel ist Demenz ein Thema.

Bei den Betroffenen verschlechtern sich kognitive Prozesse wie Gedächtnis, Orientierung, Aufmerksamkeit und Sprache. Die Folge: Alltagstätigkeiten wie der Einkauf im Supermarkt können nicht mehr wie gewohnt ausgeübt werden. Denn Personen mit Demenz haben zunehmend Schwierigkeiten, die Konzentration auf einen Gedanken oder Gegenstand zu richten, Handlungen zu planen und durchzuführen, sich örtlich oder zeitlich zurechtzufinden.

Der Einkauf ist Teil des sozialen Lebens

Dabei sind Selbstbestimmung und Selbstständigkeit in frühen Stadien einer Demenz wichtig für Betroffene, nicht zuletzt weil Fähigkeiten länger erhalten bleiben, wenn sie regelmäßig zum Einsatz kommen. Dazu kommt der zentrale Wunsch, weiter am sozialen Leben teilzuhaben. Und das schließt den Besuch von Einkaufsstätten ein.
 

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Gefördert durch:GKV-Spitzenverband
Unterstützt von:Bundesministerium für GesundheitBundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und JugendNationale Demenzstrategie